Immobilien als Kapitalanlage: Darauf sollte man achten

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Wer sein Kapital sicher anlegen möchte, kann heutzutage auf viele Möglichkeiten setzen. Beliebte Anlageformen sind u. a. Edelmetalle, Grundstücke oder Immobilien. Letztere sind für viele Anleger aus verschiedenen Gründen besonders interessant. Wir werfen einen genauen Blick auf diese Anlageform.

Vielfältige Möglichkeiten bei Kapitalanlageimmobilien

Wer eine Immobilie, ein Grundstück oder ein bebautes Grundstück mit Immobilie als Anlageform nutzen möchte, hat gleich mehrere Möglichkeiten. So kann es vermietet, selbst genutzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder gewinnbringend verkauft werden. Sollen solide Gewinne erzielt werden, sind das Alter und vor allem die Lage der Immobilie entscheidend. Daher sollte der Kauf nicht aus dem Bauch heraus entschieden werden.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem die Ermittlung des Verkehrswertes (Marktwert) einer Immobilie, dadurch wird der aktuelle Wert einer Immobilie festgestellt. Dies geschieht durch das sogenannte Verkehrswertgutachten. Mehr dazu gleich.

Auch günstige Objekte können sich als Kapitalanlage eignen

Langfristig gesehen kann sich die Anschaffung einer Anlageimmobilie auch für kleinere Budgets lohnen. Die Entwicklung der Mietpreise und die allgemeine Inflation beweisen den hohen Wert eines solchen Objektes. Die Mietpreise steigen seit vielen Jahren kontinuierlich, und auch zukünftig sind weitere Verteuerungen der Quadratmeterpreise für Wohnungen und Häuser zu erwarten. Wer also eine Immobilie erwirbt und diese vermietet (oder ein bereits vermietetes Objekt kauft), hat durchaus solide Renditen zu erwarten.

Worauf ist beim Kauf einer Anlageimmobilie zu achten?

Neben dem persönlichen Geschmack kommen bei Immobilien, die als Kapitalanlage genutzt werden sollen, diverse weitere Kriterien wie infrastrukturelle Gegebenheit sowie die Lage dazu. Viele Investoren, die ihre Immobilien beispielsweise als Altersvorsorge nutzen wollen, stellen sich zudem die Frage: Besser eine ältere Immobilie kaufen, in die Geld investiert werden muss, oder lieber doch eine teurere, aber dafür neue Immobilie erwerben? Pauschal kann diese Frage kaum beantwortet werden, die Entscheidung hängt hauptsächlich davon ab, ob und wie viel Zeit, Arbeit etc. investiert werden kann.

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Hinsichtlich der Bewertung des Objektes selbst sind grundsätzlich dieselben Kriterien anzulegen, wie bei einer eigengenutzten Immobilie. Es gilt also, u. a. auf eine gute Bausubstanz, einen sinnvollen Schnitt, eine gute Ausstattung und möglichst günstige Energieverbrauchswerte zu achten.

Tipp vom Immobilienmakler in Bad Krozingen: „Zwangsversteigerungen bieten auch Menschen eine Möglichkeit, sich den Traum von der Anlageimmobilie zu erfüllen, deren Bankkonto nicht überfüllt ist. Bei solchen Versteigerungen sind oftmals gute Schnäppchen zu ergattern.“

Bewertung von Grundstücken und Immobilien

Wer einen Immobiliengutachter beauftragt, hat unterschiedliche Gründe dafür. In der Regel ist der Verkauf des eigenen Hauses ein Anlass, um ein Wertgutachten erstellen zu lassen. Aber auch die Absicherung durch eine passende Versicherung macht es nötig, den Wert des Hauses genau ermitteln zu lassen, um die Absicherung risikofrei festzulegen. Und schließlich spielt, wie oben erwähnt, der Wert auch (und gerade) für Anlageimmobilien eine wichtige Rolle, zum Beispiel für eine solide und günstige Finanzieung. Der Verkehrswert einer Immobilie kann also aus unterschiedlichen Gründen von Interesse sein. Doch wer sorgt für eine solche Berechnung?

Hierfür gibt es speziell ausgebildete Gutachter. Ein solcher erhält den Auftrag, die Immobilie zu bewerten, wofür einige Berechnungen zugrunde gelegt werden. Dazu ist es erforderlich, dass der Gutachter das Haus detailliert in Augenschein nimmt und in diesem Zuge auch alle vorliegenden Unterlagen prüft, um seine Berechnungen anstellen zu können.

Für Versicherungen, für den Hauskauf, den Verkauf der Immobilie oder um den Marktwert interessehalber einschätzen zu lassen, ist also ein Immobiliengutachter unverzichtbar. Anhand des Gutachtens ist es leichter und stichhaltiger, den taxierten Wert als Grundlage für die weiteren Interessen anzusetzen. So wird deutlich, dass der gewünschte Kaufpreis nicht aus einer Laune heraus entstanden ist, sondern auf handfesten Tatsachen beruht. Dadurch wird er leichter zu erzielen sein, die Chancen am Immobilienmarkt erhöhen sich. Die Kosten für ein solches Gutachten amortisieren sich somit schnell.

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Verfasst von Redaktionsleitung

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